Warum ich Uhren baue
Die Idee hinter meinen Uhren entstand aus einer einfachen Erkenntnis. Ich stand kurz davor, viel Geld für eine Luxusuhr auszugeben – doch je tiefer ich mich mit der Branche beschäftigte, desto mehr fragte ich mich, wofür ich eigentlich bezahle. Als Mechaniker-Meister hat mich die Technik fasziniert, nicht das Marketing.
Ich lernte, dass sich viele der angesehensten Uhrwerke der Welt einzeln kaufen lassen – und dass es mit genug Fleiß möglich ist, etwas Eigenes um sie herum zu bauen. Was als privates Projekt begann, wurde schnell zur Obsession: Gehäuse entwerfen, mit Zifferblättern experimentieren, Details verbessern, technische Probleme lösen. Das war am Ende befriedigender, als die Uhr zu besitzen, die mich ursprünglich angezogen hatte.
Geboren 1987 in Starnberg, fasziniert mich Mechanik, so lange ich denken kann – vom Zerlegen von Haushaltsgeräten als Kind bis zur professionellen Arbeit mit Werkzeugmaschinen und Feinmechanik. Aus dieser Faszination sind während der Pandemie die ersten Leitner-Zeitapparate entstanden.
Leitner Borduhren & Apparatebau ist bis heute ein kleines, unabhängiges Projekt – angetrieben von derselben Motivation: eigenständige mechanische Zeitmesser zu bauen, bei denen Konstruktion und Charakter zählen. Nicht Status und Prestige.
Vom Entwurf zur Übergabe
Entwurf
Jede Uhr beginnt mit einer Idee – einer Skizze, einem Konzept. Ob in der Werkstatt oder auf der Couch: Erst fliegen die Gedanken.
Fertigung
Materialien und Werkzeuge werden zusammengestellt, die Maschine wird eingerichtet – und dann entsteht jedes Teil in präziser Handarbeit.
Übergabe
Nach ein bis zwei Monaten ist die Uhr fertig und bereit zur persönlichen Übergabe in der Werkstatt – kein Versand, kein Online-Shop.
Das richtige Uhrwerk
Neugierig geworden?
Es gibt keinen Onlineshop. Sag uns einfach, welche Uhr dich interessiert – wir melden uns persönlich.